____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Max Hildebert Boehm
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Contents
âą Nach 1945
âą Ehrungen
âą Schriften
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Herkunft und Jugend
Die Familie Boehms siedelte 1902 von Wenden nach Lothringen ĂŒber. Sein Vater Maximilian Boehm arbeitete dort als Gymnasiallehrer. Boehm studierte Geistes- und Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie und beendete sein Studium mit einer Dissertation ĂŒber Johann Gottlieb Fichte.
Politischer und beruflicher Werdegang
WĂ€hrend des Ersten Weltkrieges engagierte sich Boehm fĂŒr die deutsche Kulturpropaganda (vgl. Propaganda im Ersten Weltkrieg) und die politische âGrenzlandarbeitâ. Gleichzeitig forschte er im Zusammenhang mit Themen wie âGrenz- und Auslanddeutschtumâ und europĂ€ischer NationalitĂ€tenkunde. Ab 1926 leitete er gemeinsam mit dem GrĂŒnder des Deutschen Schutzbundes fĂŒr die Grenz- und Auslandsdeutschen, Karl Christian von Loesch, das aus der Arbeitsstelle fĂŒr NationalitĂ€ten- und Stammesprobleme am Politischen Kolleg hervorgegangene Institut fĂŒr Grenz- und Auslandstudien (IGA) in Berlin-Steglitz. Von 1933 bis 1945 hatte er an der UniversitĂ€t Jena eine Professur fĂŒr Volkstheorie und Volkstumssoziologie und lehrte dort auch NationalitĂ€ten- und Grenzlandkunde.cite-ref-1[1]
Juniklub und Volksgruppenpolitik
In der Zwischenkriegszeit zĂ€hlte Boehm Ulrich Prehn zufolge zu den âwichtigsten Vertretern sowohl des âjungkonservativenâ oder âkonservativ-revolutionĂ€renâ Spektrums als auch der so genannten volksdeutschen Bewegungâ.cite-ref-2[2]
Im Jahre 1918 arbeitete Boehm unter Max Erwin von Scheubner-Richter in der âPressestelle Oberost VIIIâ fĂŒr die deutschen Besatzer in Riga.cite-ref-piper62-3-0[3] Weitere Mitarbeiter waren Otto von Kursell und Arno Schickedanz.cite-ref-piper62-3-1[3]
1919 grĂŒndete er zusammen mit Arthur Moeller van den Bruck, Heinrich von Gleichen und Hans Roeseler den völkisch-nationalen Juniklub.
Boehm leitete zahlreiche Vereine und Organisationen, darunter die Deutsche Gesellschaft fĂŒr NationalitĂ€tenrecht (vormals: AusschuĂ fĂŒr Minderheitenrecht), die auch international die Debatten um Minderheiten-, Autonomie- beziehungsweise âVolksgruppenâ-Rechte âmaĂgeblich beeinflusstenâ.
Nach Prehn war Boehm âspĂ€testens seit den zwanziger Jahren als einer der maĂgeblichen Sinn-, Deutungs- und Ideologie-Produzenten und -Akkumulatoren an der Schnittstelle zwischen theoretisch-konzeptioneller Arbeit und politischem Aktivismus auf der vorwiegend mit âvölkischenâ Kategorien argumentierenden und agitierenden politischen Rechten in Deutschland aktivâ.cite-ref-4[4]
Völkisches Denken und Das eigenstÀndige Volk
Boehm, dessen Gedankenwelt sich auf der Grundlage der völkischen Bewegung entwickelte, konstruierte ausgeprĂ€gte dualistische Denkweisen im Spannungsfeld von Vorbildern und Feindbildern. So waren fĂŒr ihn die Völker die einzig âwahrenâ, wirkmĂ€chtigen Geschichtssubjekte. âVolkâ und âVolkstumâ, âStammâ, âLandschaftâ und âLandsmannschaftâ sowie das Konstrukt des âVolks- und Kulturbodensâ des Geographen Albrecht Penck und Wilhelm Volz galten Boehm als die wichtigsten Gegenbegriffe zu dem, was er âIdeologieâ nennt, zur modernen Massengesellschaft, zur Zivilisation und zum Fortschrittsglauben, zu âWestlertumâ, Liberalismus und Individualismus sowie allen Modellen einer StaatsbĂŒrgernation.
Sein Buch Das eigenstĂ€ndige Volk (1932) war beispielsweise als Abgrenzung zu Staatstheorien gedacht. Boehm stĂŒtzt sich nach Prehn dabei in seiner âTheoriebildung auf eine Vielzahl bisweilen eher dĂŒrftig definierter, vor allem aus den politischen Ideen der deutschen Romantik und der antinapoleonischen Befreiungskriege hergeleiteter Komposita des Begriffs âVolkââ.cite-ref-1-5-0[5]
Neben Begriffen wie âVolksindividualitĂ€tâ und âVolkspersönlichkeitâ und in Abgrenzung zum Bereich des âNationalenâ, in dem nach Boehm das Spannungsfeld zwischen Volk und Staat angesiedelt sei, tauchen in den Ăberschriften einzelner Abschnitte seiner Schriften folgende weitere, jeweils sĂ€uberlich voneinander unterschiedene Ableitungen auf:
âą âVolk als Artbegriff: das Völkischeâ,
âą âVolk als GesellschaftsgefĂŒge: das Volkhafteâ,
âą âVolk als eigenstĂ€ndiges Wesen: das Volklicheâ,
âą âVolkswesenheitâ sowie ĂŒber
âą âVolklichkeit als Haltungâcite-ref-1-5-1[5]
In den Kapiteln unter oben genannten Ăberschriften setzt Boehm sich mit unterschiedlichen Konzepten und Theorien des Volkes auseinander, die in seiner Zeit populĂ€r waren. Unter der Ăberschrift âVolk als Artbegriff: das Völkischeâ findet eine kritische BeschĂ€ftigung mit jenen Theorien statt, die Volk rassisch begrĂŒnden. Dabei stehen im Mittelpunkt die Thesen von Hans F. K. GĂŒnther, Houston Stewart Chamberlain und Arthur de Gobinaeau â die Theorie des Letztgenannten bezeichnet Boehm auch als ânordische[n] Rassenmessianismusâ.cite-ref-6[6] Boehm will der Rassenforschung seiner Zeit nicht ihren analytischen Erkenntniswert absprechen, meint aber, dass ihre âĂŒbereilte und unkritische volkstheoretische Anwendung [...] entschieden zu bekĂ€mpfenâ sei.cite-ref-7[7] Weiterhin wirft er den Rassetheoretikern vor, den Schluss von Rasse auf das Volk ebenso wenig begrĂŒnden zu können, wie die Reinheit von Rassen sowie deren kulturelle und soziale Wirkung. Sie wĂŒrden Geschichte naturalistisch deuten und diese dadurch entwerten. Es sei dieser ârassenkundliche Dilettantismusâ und âBlutdeterminismusâ, der volkstheoretische Fragen verkĂŒrze und einer wissenschaftlichen BeschĂ€ftigung mit dem Volk im Wege stĂŒnde.cite-ref-8[8]
Unter der Ăberschrift âVolk als GesellschaftsgefĂŒge: das Volkhafteâ findet bei Boehm eine Diskussion des romantischen Volksbegriffes statt, der Volk als etwas Naturhaftes und UrtĂŒmliches versteht, das durch Industrialisierung, Urbanisierung, Liberalisierung und Vermassung zerstört werden wĂŒrde. Dieser Volksbegriff habe in der europĂ€ischen Geistes- und Ideengeschichte die lĂ€ngste Tradition und speise sich aus Platons Politeia sowie der mittelalterlichen StĂ€ndeordnung. Als Volk werde hier der NĂ€hrstand bezeichnet, der zutiefst konservativ sei und so das âVolkhafteâ bewahren wĂŒrde. Boehm fĂŒhrt aus, dass diese Vorstellung in der Romantik popularisiert und verwissenschaftlicht wurde und seitdem als 'organisch' bezeichnet werde. Zwar bezieht sich Boehm positiv auf die Vertreter dieses VolksverstĂ€ndnisses, allen voran Johann Gottfried Herder und Wilhelm Heinrich Riehl, kritisiert aber einerseits ihre GegenĂŒberstellung von Volk und Gesellschaft im Sinne der Gemeinschaft-Gesellschaft-Dichothomie Ferdinand Tönniesâ, andererseits den Versuch, im Volk âgewisse Urformen der Gesellschaft zu ermitteln, die allen geschichtlichen und örtlichen Abwandlungen als etwas Urhaft-MenschentĂŒmliches zugrunde liegenâ.cite-ref-2-9-0[9] Diese Vorstellungen fĂŒhrten immer zur Annahme, beim Volk handele es sich um eine Gemeinschaft im paradiesischen Zustande, die diesen durch die Moderne verloren habe. Das sei jedoch eine wissenschaftlich unzulĂ€ssige Anschauung, so Boehm, in der Wesen und Natur miteinander identifiziert werden wĂŒrden: âWesen und Natur gehen in solchen Deutungen ineinander ĂŒberâ.cite-ref-2-9-1[9]
Allen traditionellen Vorstellungen des Volkes sei die Sehnsucht nach âdem Volkâ oder âdem Volkhaften als solchemâ eigen. Durch diese Vorannahme gebe es aber nur ein Volk und nicht ein Volk unter Völkern. Dabei werde ĂŒbersehen, dass die Grenze, also die Abgrenzung der Völker untereinander konstitutiv fĂŒr ihre Existenz sei: âAber diese Grenze darf nicht nur rĂ€umlich verstanden werden, sondern sie scheidet ein vielfĂ€ltiges So-oder-anders-Seinâ.cite-ref-3-10-0[10] Boehm selbst will Volk als âgeistigen Zusammenhangâ verstanden wissen, der zu zwischen den Angehörigen dessen eine ârelative ArtĂ€hnlichkeitâ stiftet. Diese relative ArtĂ€hnlichkeit stifte eine Gemeinschaft, die durch die Volksangehörigen verwirklicht werde und âdie das Zentrum der Personenhaftigkeit des Einzelnen betrifftâ: âVolk in diesem Sinn verwirklicht sich in einer gemeinschaftlichen Kulturaussonderung, die wir Volkstum nennen, dieses Volkstum wird von einem gemeinschaftlichen und arteigenen Geist getragen, fĂŒr dessen inbildliches MaĂ und Ziel die Bezeichnung Volkheit vorgeschlagen istâ.cite-ref-0-11-0[11] Das Volkstum konkretisiert sich sozial und geschichtlich in Recht und Sitte, forme aber auch den Einzelnen durch eine diesem oktroyierte Haltung. Diese Haltung will Boehm als volklichen Ethos verstanden wissen, in dem auch ein Zielbild wurzele, âdas die Ebene des staatlichen Lebens bestimmtâ.cite-ref-3-10-1[10] Zwar wolle Boehm weder das Völkische sowie das Volkhafte zur Bestimmung des Volkes unbeachtet lassen, will aber verstanden wissen, dass das Volk eigenstĂ€ndig und nicht auf Rasse, Gesellschaft, Staat oder etwa Religion zu reduzieren sei.
Selbstbezeichnend zielt Boehm auf eine Volkstheorie, die das Volk ernst und wesenhaft nimmt, ohne einer biologistischen, soziologistischen oder etatistischen Reduktion zum Opfer zu fallen: âDamit ist gegen jeden Nationalismus, der das Volkliche ins absolute ĂŒbersteigert, eine feste Scheidewand errichtetâ. Gegen das âethnokratische Prinzipâ des Nationalismus stellt Boehm seine eigene Position, die er als âethnopathetische Haltungâ bezeichnet. Diese ethnopathetische Haltung begreift das Volk nicht als Volk im metaphysischen oder ontologischen Sinne, sondern als Volk unter Völkern: âDie Welt, in der das Volk seinen Ort hat, ist uns deshalb durch einen Pluralismus irgendwelcher Art bestimmtâ.cite-ref-0-11-1[11]
Die von ihm und weiten Teilen der Rechten, der Deutschnationalen Bewegung und den Jungkonservativen propagierte deutsche âVolksgemeinschaftsâ-Ideologie zielte, so Prehn, âim Kern auf die Zerschlagung sowohl der politischen Fundamente der Weimarer Demokratie als auch auf die Revision der europĂ€ischen Nachkriegsordnung abâ.cite-ref-12[12] Eine ânational verantwortlicheâ deutsche âVolksgemeinschaftâ sollte sich nach dem Untergang des Kaiserreichs ĂŒber Klassen-, Standes- und Konfessionsgrenzen hinwegsetzenden und diente als propagandistisches Kampfmittel fĂŒr den âStaatsboykottâ.cite-ref-4-13-0[13]
Die Formel Korporativismus
Eine besondere Bedeutung im Rahmen von Boehms politischen Konzepten hatte fĂŒr ihn der âKorporativismusâ. Auf der Grundlage dieses stĂ€ndestaatlichen Prinzips glaubte er beispielsweise an eine âorganische Volksgliederungâ und eine âGesundungâ des deutschen Volks, das die âvölkischenâ Rechten durch den âwestlerischen Zivilisationskultâ und die âVermassungâ bedroht sahen. Gleichzeitig hatte dieses Modell fĂŒr ihn Vorbildfunktion fĂŒr ein ĂŒbernationales âOrdnungsprinzipâ, das sich in der Forderung âkultureller Autonomie der NationalitĂ€tenâ ausdrĂŒckte.cite-ref-4-13-1[13]
Nach Boehms Weltbild sollten Völker oder âVolksgruppenâ, aber nicht der Staat rechtsgestaltend sein. So schrieb er beispielsweise: âKulturautonomie und Volksrecht, Erscheinungen aus verwandter Wurzel, können vom Staat nicht gewĂ€hrt, sondern nur anerkannt werdenâ.cite-ref-14[14]
Antisemitismus
Wie generell AnhĂ€nger völkischer Ideologie war auch Boehm entschiedener Antisemit.cite-ref-15[15] Die Rassekategorie âBlutâ war fĂŒr ihn z. B. ein gutes Exklusionsmittel, um die besetzten Ostgebiete zu germanisieren, denn "Der Begriff deutsches Blut war ausgezeichnet, um uns gegen die Juden abzugrenzen."cite-ref-16[16]
Radikalisierung im Nationalsozialismus
In aller AggressivitĂ€t und RadikalitĂ€t formulierte Boehm seine âantiassimilationistischeâ, ethnopolitische Programmatik, in seinem â so Prehn â âdie nationalsozialistische âJudenpolitikâ des Jahres 1933 offensiv rechtfertigenden Artikel in der jungkonservativen Zeitschrift âDer Ringâ vom 28. April 1933.âcite-ref-5-17-0[17]
WĂ€hrend der Zeit des Nationalsozialismus propagierte Boehm als âSouffleur der Machtâ (van Laak), âals Experte und Politikberater auf âvolkstumspolitischemâ und nationalitĂ€tenrechtlichem Gebiet, unter anderem in verschiedenen AusschĂŒssen der Akademie fĂŒr Deutsches Recht, die konsequente âDissimilationâ von âVolksgruppenââ.cite-ref-5-17-1[17] 1934 wurde er förderndes Mitglied der SS. In die NSDAP wurde er allerdings trotz der UnterstĂŒtzung durch den Gauleiter von ThĂŒringen Fritz Sauckel nicht aufgenommen, weil er 1932 in Das eigenstĂ€ndige Volk die Rassendoktrin Alfred Rosenbergs als âpseudo-religiöse Blutmystikâ abgetan hatte.cite-ref-18[18] Ebenfalls wurde Boehms Konzept des eigenstĂ€ndigen Volkes vonseiten der NS-Behörden als inkompatibel mit der herrschenden Rassenideologie im Allgemeinen und jener der SS im Besonderen gesehen. So unterschied Boehm streng zwischen Volk und Rasse, was ihn beispielsweise zu einem BefĂŒrworter der Integration der Polen in Deutschland werden lieĂ. Als ein Beispiel fĂŒr âslawische Deutscheâ nannte er die ThĂŒringer und mit diesen âRichard Wagner, Fichte, Klinger, die wir als Prototypen des Deutschtums zu bezeichnen pflegen.âcite-ref-19[19]
Im Dezember 1944, âauf einer von den SD-/SS-Intellektuellen Otto Ohlendorf und Reinhard Höhn einberufenen Arbeitsbesprechung des Reichswirtschaftsministeriums ĂŒber soziologische Fragen und Aufgabenâ, machte er sich laut Prehn âdafĂŒr stark, dass namentlich die verantwortlichen MĂ€nner der deutschen WirtschaftsfĂŒhrung und Wirtschaftsplanung, wenn sie den âWirtschaftsexponentenâ der âFremdvölkerâ gegenĂŒbertrĂ€ten, ausgerĂŒstet sein solltenâ.cite-ref-20[20] Boehm sagte dort wörtlich:
â(âŠ) mit einem gewissen Werkzeug der Völkerpsychologie, ganz praktisch in dem Sinne, dass sie wissen, welche Wirkung die Strukturbegriffe unserer Volksordnung haben, ohne, dass sie nun etwa im Zuge dieser verantwortlichen Planungen usw. anderen Völkern auch aufgedrĂ€ngt werden sollen. Man wird, wenn wir fĂŒhren wollen, sich mit einem Minimum von AufdrĂ€ngen begnĂŒgen mĂŒssen[,] und wenn man dies will, muss man eine gewisse Vorstellung haben, wie die Volksordnung der anderen Völker aussieht[,] und weiter eine gewisse Vorstellung von der nationalen Bedingtheit unserer eigenen Volksordnung.âcite-ref-21[21]
Nach 1945
Im Oktober 1945 wurde Boehm aus dem Ăffentlichen Dienst entlassen. Er zog von der Sowjetischen Besatzungszone in die Britische Zone, konnte sich akademisch aber nicht wieder etablieren. 1951 grĂŒndete er die spĂ€ter staatlich geförderte âNordostdeutsche Akademieâ in LĂŒneburg. Sie wurde spĂ€ter in âOstdeutsche Akademieâ beziehungsweise âOst-Akademieâ umbenannt.cite-ref-22[22]
In der Sowjetischen Besatzungszone wurden folgende Schriften Boehms auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt:cite-ref-23[23]
âą Was uns not tut (Kulturliga, Berlin 1919).
âą Der Verrat des Ostens und das gefĂ€hrdete PreuĂen (Vertriebsstelle politischer Schriften, Berlin 1921).
âą Ruf der Jungen (Urban-Verlag, Freiburg 1933).
âą Die deutschen Grenzlande (Hobbing, Berlin 1930).
âą Der BĂŒrger im Kreuzfeuer (Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1933).
âą Volksdeutsche Forderungen zur Hochschulerneuerung (Kohlhammer, Stuttgart 1933).
âą Der 18. Januar und die andern Deutschen (Fischer, Jena 1934).
âą Volkstheorie als politische Wissenschaft (Frommann, Jena 1934).
⹠Die Krise des NationalitÀtenrechts (Frommann, Jena 1935).
âą Volkstheorie und Volkstumspolitik der Gegenwart (Junker und DĂŒnnhaupt, Berlin 1935).
âą ABC der Volkstumskunde (Verlag Volk und Heimat, Potsdam 1936).
âą Volkskunde (Weidmann, Berlin 1937).
âą Volkstumswechsel und Assimilationspolitik (Frommann, Jena 1938).
âą Deutsch-Ăsterreichs Wanderschaft und Heimkehr (Essener Verlagsanstalt, Essen 1939) sowie
âą das von Boehm zusammen mit Karl Christian von Loesch herausgegebene Der befreite Osten (Dt. Buchvertriebsstelle Hofmeier, Berlin 1940).
In der Deutschen Demokratischen Republik folgten auf diese Liste noch Boehms Schriften
⹠Kleines politisches Wörterbuch (Kochler, Leipzig 1919),
⹠Körperschaft und Gemeinwesen (Koehler, Leipzig 1920),
âą Was will Volkslehre? (Franckh, Stuttgart 1934) sowie
âą das von Boehm zusammen mit Arthur Moeller van den Bruck und Heinrich von der Gleichen herausgegebene Die neue Front (Paetel, Berlin 1922).cite-ref-24[24]
Boehms Arbeitsgebiete lagen bis in den 1960er-Jahren hauptsĂ€chlich in der FlĂŒchtlings-, Vertriebenen- und Deutschlandpolitik.cite-ref-25[25]
Nach Kriegsende entwickelte Boehm im flĂŒchtlingspolitischen Diskurs seine stets pragmatisch-politisch angelegten Konzepte fort. Zusammen mit anderen ehemaligen Mitarbeitern wie Eugen Lemberg begann er mit âsemantischen Umbau-Arbeitenâ,cite-ref-6-26-0[26] um an seine frĂŒheren EntwĂŒrfe wieder anknĂŒpfen zu können. Die âbisweilen auch durchaus inhaltlich-konzeptionellen Umbautenâ, so urteilt Prehn, stellten sich bei ânĂ€herer Betrachtung vielfach oft kaum mehrâ dar âals Neuetikettierungen, Adaptionen und eher leichte, oberflĂ€chliche Transformationen 'alter' EntwĂŒrfe aus den 1920er/30er Jahrenâ.
Es begann eine intensive geschichtspolitische Phase der Revision und vor allem der Aufrechnung mit Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen sowie der Flucht der Deutschen aus den nun auf lÀngere Sicht verloren erachteten deutschen Ostgebieten.cite-ref-6-26-1[26]
Wirkungsgeschichte
In der Forschung weisen rĂŒckblickend besonders Ulrich Prehn, Samuel Salzborn und Axel Schildt auf die Nachhaltigkeit seiner Konzepte und Konstruktionen hin, mit denen er und andere Rechtsintellektuelle wie etwa Hermann Raschhofer die ethno- beziehungsweise ordnungspolitischen Diskurse in Deutschland bis in die 1960er Jahre formten.
Ehrungen
Schriften
âą Natur und Sittlichkeit bei Fichte, Halle an der Saale 1914.
âą Der Sinn der humanistischen Bildung, Verlag von Georg Reimer, Berlin 1916.
⹠Das eigenstÀndige Volk. Volkstheoretische Grundlagen der Ethnopolitik und Geisteswissenschaften, Göttingen 1932.
âą Das eigenstĂ€ndige Volk. EinfĂŒhrung in die Elemente einer europĂ€ischen Völkersoziologie. Göttingen 1932.
âą Der BĂŒrger im Kreuzfeuer, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1933.
âą (Hrsg. gemeinsam mit Karl Christian von Loesch): Deutsches Grenzland. Jahrbuch des Instituts fĂŒr Grenz- und Auslandsstudien 1935, Kurt Hofmeier, Berlin 1935.
âą (Hrsg. gemeinsam mit Karl Christian von Loesch): Der befreite Osten, Dt. Buchvertriebsstelle Hofmeier, Berlin 1940.
⹠Das eigenstÀndige Volk. Grundlegung der Elemente einer europÀischen Völkersoziologie. Darmstadt 1965.
Literatur
âą JĂŒrgen Elvert: Max Hildebert Boehm, in: Michael Fahlbusch, Ingo Haar, Alexander Pinwinkler (Hrsg.): Handbuch der völkischen Wissenschaften. Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme. Unter Mitarbeit von David Hamann, Bd. 1, Berlin 2017, ISBN 978-3-11-042989-3, S. 66â70.
âą Michael GrĂŒttner: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik, Heidelberg 2004, S. 25.
âą Carsten Klingemann: Die soziologische Volkstheorie von Max Hildebert Boehm und die nationalsozialistische Germanisierungspolitik. In: Rainer Mackensen, JĂŒrgen Reulecke, Josef Ehmer (Hrsg.): UrsprĂŒnge, Arten und Folgen des Konstrukts âBevölkerungâ vor, im und nach dem âDritten Reichâ. VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-91514-2, S. 345â361.
âą Dirk van Laak: âNach dem Sturm schlĂ€gt man auf die Barometer ein ...â. Rechtsintellektuelle Reaktionen auf das Ende des âDritten Reichesâ. In: Werkstatt Geschichte 17, 1997.
⹠Ulrich Prehn: Max Hildebert Boehm. Radikales Ordnungsdenken vom Ersten Weltkrieg bis in die Bundesrepublik. Wallstein-Verlag, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8353-1304-0.
âą Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt. Analysen rechter Ideologie. Unrast, MĂŒnster 2005, ISBN 3-89771-737-9, S. 123â157.
âą Ulrich Prehn: An der schmalen Grenze zwischen Wissenschaft und Politik: Max Hildebert Boehm und die GrĂŒndungsgeschichte der (Nord-)Ostdeutschen Akademie. In: Deutsche Studien 39, 2003/2004, H. 149, S. 27â51.
⹠Samuel Salzborn: Kampf gegen die AufklÀrung. Das ethnokulturelle Konzept der Volksgruppenpolitik. In: Forum Wissenschaft 1/2003.
⹠Eyk UeberschÀr: Jungkonservative Vorstellungen eines NationalitÀtenrechts bei Max Hildebert Boehm. (= Wissenschaftliche BeitrÀge der Friedrich-Schiller-UniversitÀt Jena, Konservatismusforschung. Heft 2), 1990.
Weblinks
âą Literatur von und ĂŒber Max Hildebert Boehm im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Eintrag zu Max Hildebert Boehm in Kalliope
âą Baltische Historische Kommission (Hrsg.): Eintrag zu Boehm, Maximilian Hildebert. In: BBLD â Baltisches biografisches Lexikon digital
âą Nachlass Bundesarchiv N 1077
Einzelnachweise
cite-note-11. â Referiert und zitiert wird im Folgenden aus Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 126.
cite-note-22. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 125.
cite-note-piper62-33. â Ernst Piper: Alfred Rosenberg. Hitlers Chefideologe, MĂŒnchen 2005, S. 62.
cite-note-44. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 126.
cite-note-1-55. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 130.
cite-note-66. â Max Hildebert Boehm: Das eigenstĂ€ndige Volk. Volkstheoretische Grundlagen der Ethnopolitik und Geisteswissenschaften. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1932, S. 41.
cite-note-77. â Max Hildebert Boehm: Das eigenstĂ€ndige Volk. Volkstheoretische Grundlagen der Ethnopolitik und Geisteswissenschaften. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1932, S. 22.
cite-note-88. â Max Hildebert Boehm: Das eigenstĂ€ndige Volk. Volkstheoretische Grundlagen der Ethnopolitik und Geisteswissenschaften. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1932, S. 23.
cite-note-2-99. â Max Hildebert Boehm: Das eigenstĂ€ndige Volk. Volkstheoretische Grundlagen der Ethnopolitik und Geisteswissenschaften. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1932, S. 24.
cite-note-3-1010. â Max Hildebert Boehm: Das eigenstĂ€ndige Volk. Volkstheoretische Grundlagen der Ethnopolitik und Geisteswissenschaften. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1932, S. 38.
cite-note-0-1111. â Max Hildebert Boehm: Das eigenstĂ€ndige Volk. Volkstheoretische Grundlagen der Ethnopolitik und Geisteswissenschaften. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1932, S. 39.
cite-note-1212. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 131.
cite-note-4-1313. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 132.
cite-note-1414. â Zitiert nach Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 135.
cite-note-1515. â Carola Dietze: Nachgeholtes Leben. Helmuth Plessner 1892â1985, Göttingen 2006, S. 410.
cite-note-1616. â Carsten Klingemann: Die soziologische Volkstheorie von Max Hildebert Boehm und die nationalsozialistische Germanisierungspolitik. In: Rainer Mackensen, JĂŒrgen Reulecke, Josef Ehmer (Hrsg.): UrsprĂŒnge, Arten und Folgen des Konstrukts âBevölkerungâ vor, im und nach dem âDritten Reichâ. Wiesbaden 2009, S. 345â361, hier: S. 349.
cite-note-5-1717. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 137.
cite-note-1818. â Carsten Klingemann: Soziologie im Deutschland der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit. Der schwierige Umgang mit einer politisch-ideologisch belasteten Entwicklungsphase. Springer VS, Heidelberg, Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-658-30616-8, S. 96.
cite-note-1919. â Carsten Klingemann: Soziologie im Deutschland der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit. Der schwierige Umgang mit einer politisch-ideologisch belasteten Entwicklungsphase. Springer VS, Heidelberg, Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-658-30616-8, S. 99.
cite-note-2020. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 138.
cite-note-2121. â Zitiert bei Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 139.
cite-note-2222. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 127.
cite-note-2323. â Listen von 1946 (b, o) und 1948 auf polunbi.de.
cite-note-2424. â Listen von 1953: f und b.
cite-note-2525. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 128.
cite-note-6-2626. â Ulrich Prehn: Die wechselnden Gesichter eines âEuropa der Völkerâ im 20. Jahrhundert. Ethnopolitische Vorstellungen bei Max Hildebert Boehm, Eugen Lemberg und Guy HĂ©raud. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt â Analysen rechter Ideologie. MĂŒnster 2005, S. 123â157, hier: S. 140.